Unsere Flächen

In dieser Rubrik möchten wir euch einen Überblick über die Flächen der Langberger Weiden geben, die sich aus insgesamt fünf Weiden mit einer Gesamtgröße von etwa 35 Hektar Land zusammensetzen.

Die Flugplatzweide
Die Flugplatzweide ist unsere größte Weide mit einer Gesamtfläche von fast 10 Hektar Land und Wald, die sich vor allem durch eine große und reiche Pflanzen- und Artenvielfalt an Kleinstlebewesen auszeichnet. Ihren Namen bekam sie durch die direkte Angrenzung an den dahinter liegenden kleinen Flugplatz. Auf ihr steht momentan eine Auerochsenherde, bestehend aus dem mächtigen Bullen Arnulf und seinen Kühen plus einigen Jungtieren, deren schmale, gewundene Traumpfade der täglichen Wanderstrecken die Weide kennzeichnen. Zu der Weide gehört darüber hinaus ein langes und naturbelassenes Waldstück, dass uns von dem hiesigen Forstamt zur Verfügung gestellt wurde und ein an den Wald angrenzendes Weidestück, das uns im Entgegenkommen von Gerd Kämmer, dem Leiter von Bunde Wischen, von der NABU zur Nutzung überlassen wurde.

Mehr Informationen über das Projekt Bunde Wischen findet ihr hier:
http://www.bundewischen.de/

Die Hausweide
Auf der Hausweide verbringt unsere Pferdeherde die meiste Zeit des Jahres. Sie ist aufgeteilt in ein etwa 6 Hektar großes Hauptstück, auf dem sich auch unser großer, mit Holz verkleidete Unterstand mit den vielen Anbinde- und Putzmöglichkeiten, die Sattelkammer und der abgeteilte Reitplatz und der kleine Longierzirkel befinden, und ein etwa 2 Hektar großes, abgetrenntes Weidestück, unsere magere Diätkoppel, auf der die Pferde im Sommer zeitweise und nach Entscheidung der Besitzer stehen können, um einen guten und gesunden Ernährungszustand zu gewährleisten. Dort sind auch unsere großen Sandkuhlen, die von den Pferden gerne für ausgedehnte Sandbäder genutzt werden. Auch hier bieten überhängende Bäume und dichte Knickreihen den Tieren Schutz vor Wind und Wetter.

Die Rudolfkoppel
Die Rudolfkoppel wird einen Großteil des Jahres nur von einer kleinen Auerochsenfamilie bewohnt, dem Bullen und Namensgeber Rudolf, seiner Kuh und deren Kalb. Im Winter stellen wir gerne zeitweise die Pferdeherde mit auf die etwa 8 Hektar große, verwinkelte Weide, da sie über viele geschützte Nischen und insgesamt drei Waldstücke verfügt, auf deren trockenen Waldboden sich die Pferde gerne hinlegen und vor zu starkem Regen oder Schnee Schutz suchen können. Darüber hinaus bietet die im Sommer nahezu ungenutzte Weide den Tieren im Winter die Möglichkeit, unter dem Schnee nach altem hohen Gras zu suchen und sich somit auch zwischen den Fütterungen sinnvoll zu beschäftigen.

Der Außenstall
Der Außenstall ist eine Erweiterung unserer bisherigen Hangweide und umfasst insgesamt eine Fläche von etwa 4 Hektar. Auf ihr stehen zur Zeit zwei Jungbullen, die Ponyherde und zwei Einstellerpferde. Die Weide verfügt über einen eigenen kleinen Stall und zwei mit Sand eingestreuten Boxen, die als Offenstall genutzt werden. Zu dem Stall gehört eine kleine Sattelkammer und ein befestigter Paddock. Die Pferde nutzen den Stall erfahrungsgemäß jedoch kaum, sie suchen eher den Schutz der hohen, alten Tannen in der Schleuse zur Hangweide und legen sich dort auf den trockenen Waldboden.

Der Friedensweg
Die Friedenswegweide liegt einige Kilometer von unseren Hauptflächen entfernt und wird ausschließlich von Auerochsen bewohnt. Sie hat eine Gesamtfläche von ungefähr 4 Hektar und als Besonderheit wachsen auf ihr schon weithin erkennbare, urig geformte Büsche, die durch die Beweidung der Auerochsen eigenwillige, an Bonsaibüsche erinnernde Formen angenommen haben.